030467531599 geht mir auf die Nerven

Terror von der 030467531599

Terror von der 030467531599

Telefonspammer werden immer nerviger (siehe Bild).

Wenn man der 030467531599 hinterher googled finden sich viele genervte, aber nirgendwo habe ich hinweise auf einen Verantwortlichen gefunden. Ich bin jetzt am überlegen, was mehr Spass macht:

  • das Rufnummernmissbrauchsformular bei der Bundesnetzagentur ausfüllen
  • eine Anzeige gegen Unbekannt bei der Polizei
  • einen VoIP-Client auf meinem Home-Server installieren, der genau bei dieser Nr. rangeht und etwas Spass hat

Ich glaub ich arbeite diese Liste von unten nach oben mal ab. 😀
Derzeit steht die Nummer in der internen Blacklist meiner Fritzbox.

02219854910 – Oder wenn Betrüger sogar zum Lügen zu doof sind

Diese Woche tauchte o.g. Rufnummer mehrmals in unserer Anrufliste auf. Entweder war bei uns niemand da, der ran gehen konnte, oder wenn mal jemand ran ging, wurde aufgelegt. Das übliche halt.

Vor ca. 10 Min. hat das Telefon mit selbiger Nummer wieder geklingelt. Unter whocallsme.com hab den Anruf wie folgt umschrieben:

Eben haben die auch bei mir angerufen. Die Dame am Telefon hat gleich angefangen loszuplappern von wegen Deutscvhe Klaswsenloterie und sie hätten ja schon 2 Losanteile für mich reserviert usw. Mitten imn Redefluss lass sie mir auf einmal eine Adresse vor, die meiner ziemlich ähnlich war, aber die falsche Hausnummer unterhielt.
Als ich sie fragte, woher sie denn meine Daten hätte, meinte sie nur, das wäre alles legal und ich hätte zugestimmt. Als ich ihr sagte, das wäre wohl Illegal, da ich mit sicherheit, wenn ich für sowas meine einverständnis geben würde, auch die richtige Adresse angeben würde. Darauf schrie sie mich an, ich soll ihr nichts Unterstellen, worauf hin ich sie eine Betrügerin genannt habe. Danach hat sie aufgelegt.

Was ich dort vergessen habe zu schreiben folgt nun:

Zu Beginn des Gespräches wollte sie Herrn <Nachname der Chefin> sprechen. Als ich fragte um was es denn geht, begrüßte sie mich mit „Gut dass ich sie persönlich am Apparat habe“. Ich hab ihr also weder gesagt, dass ich der sei, den sie gerne hätte noch wer ich wirklich bin. Direkt darauf hat sie ihren auswendig gelernten Text runtergerattert wie eine Maschinenpistole.

Mitten im Redefluss, also ohne eine Pause zu machen, las sie dann die Adresse mit der falschen Hausnummer vor und meinte, sie schickt die Unterlagen dann direkt dort hin.

„STOP!“ hab ich in den Hörer gebrüllt, damit sie mal ihr Plappermaul hällt. Als ich sie damit zum schweigen gebracht habe, fragt ich, wo sie diese Daten her hat. Ihr Antwort war nicht falsch, aber auch nicht das was man auf so eine Frage erwartet, denn sie meinte „die stehen hier in meinem System“. Als ich ihr daraufhin sagte, dass diese Art von Anrufen Illegal ist, wurde sie aufmüpfig und meinte, es wäre alles legal. – Nochmal zur Erinnerung, die Person, die sie gberne gesprochen hätte hat noch nie unter dieser Adresse exisitiert, existiert dort nicht und wird auch nie dort existieren! – Ich hätte dazu meine Zustimmung gegeben.

Als ich ihr dabei etwas lauter widersprach schrie sie mich an „Wollen sie mir etwa unterstellen, dass wir ins Telefonbuch schauen?“ Als ich ihr dann erklärte, dass die Adresse falsch sei, meinte sie nur „dann können sie mir jetzt die richtige Adresse geben!“, was ich verneinte. Ich hab ihr dann nochmal gesagt, dass dieser Anruf gerade Illegal ist und dass sie mir ja nur Lotterielose verkaufen wolle. Darauf hin wurde sie wild, und schrie ich soll ihr nichts unterstellen, sie will mir ja garnix verkaufen. Daraufhin hab ich sie eine Betrügerin genannt, worauf sie dann meinte nicht in diesem Ton und auflegte.

Mit der Frage mit dem Telefonbuch hat sie sich selbst verraten, wie sie an die falschen Daten kamen, allerdings haben sie die nicht aus dem aktuellen Telefonbuch. Im alten Telefonbuch stand nämlich aufgrund eines Fehlers bei der Telekom tatsächlich die vorgelesene Adresse drinnen. Im neuen stehen nur noch unsere Namen ohne Adresse.

Der Anruferin ging es hier nur dadrum, mir irgendwelche Lose zu verkaufen. Die Gewinngarantieen, die sie in ihrem Vortrag runtergeprabbelt hat, können allein schon vom gesunden Menschenverstand her garnicht zutreffen. Und den leuten falsche versprechen zu machen, damit sie was kaufen nennt man, glaub ich, Betrug.

Ach ja, die übermittelte Rufnummer ist NICHT zurückrufbar. Falls jemand weiss, wie die Betrügerfirma hinter dieser Nummer heisst, kann er das gerne in den Kommentaren vermerken oder mailen. Ich aktualisier dann dieses Posting.

GoBo Kinderbücher hat geantwortet

wie hier bereits geschrieben, ging uns, also der „Chefin“ und mir  eine österreichische Telefonnummer tierisch auf den Zeiger. Nun ist heute die Antwort in der Post gewesen. Leider passt diese Antwort nicht wirklich zu der gestellten Frage (da eine Auskunft nach §34 BDSG doch etwas anders aussieht):

Büsingen, 15.03.2010

Bestätigung

Sehr geehrte „Chefin“,

Wie gewünscht bestätigen wir, dass wir Ihre Adresse aus unserer datenbank gelöscht haben.

Wir hoffen, Ihnen mit dieser Bestätigung dienen zu können.

Freundliche Grüsse

GoBo Kinderbücher
Egmont Horizont

Kundenservice

P           L
(Name von mir Zensiert)

Das interessante an den Brief ist nicht einmal, das die Antwort mal wieder nicht zur gestellten Frage passt, sondern das was man in dem obigen Zitat nicht sieht. Sobald ich die Möglichkeit zum Scannen habe (unser Scanner hat den grauen Star im Endstadium) liefere ich das Ding nach.

Ich fasse mal kurz zusammen:

  • Ortsangabe im Brief ist Büsingen (m.w. deutsche Insel in der Schweiz)
  • Absenderangabe auf dem Kuvert ist Lindau (Deutschland)
  • Abgestempelt ist der Brief in Fislisbach (Schweiz)
  • Das Briefpapier ist mit den Logos folgender Firmen verziert
    • Sandviks – enriching young minds
    • GoBo
    • Egmont Horizont
    • Disney (hä? Was haben denn die damit zu tun?)
    • liliput-lounge.de

Außerdem stehen da die Adressen von GoBo-Kinderbücher in Deutschland, Österreich und der Schweiz drauf. Irgendwie wird das hier immer undurchschaubarer …

0712195995438 treibt meine Statistik in die Höhe

Seit ich letzte Woche von 2 Telefonnummern, die mir auf die Eier gingen geblogt hab, sind meine Zugriffszahlen im schnitt um 200 % (die haben sich normal im unteren 2-Stelligen Bereich bewegt) gestiegen. Und ca. 150 % davon gehen auf die o.g. Nummer von Felicitas. Hier mal die Suchenanfragen der letzten 30 Besucher:

Kann man dies als Indiz dafür werten, dass die nicht nur mir tierisch auf den Sack gehen?

2 auf einen Streich: 0043316245422987 und 0712195995438

Die Nr. 0043316245422987 ist mir nun schon 2 Wochen auf die Eier gegangen. Jedes mal, wenn jemand hier abhob, wurde aufgelegt. Bis auf gerade eben, also 11:33 Uhr.
Ich hatte da eine Frau dran, die sagte, sie sei von

GoBo Kinderbücher
Heuriedweg 19
88131 Lindau

Lt. Homepage von dem Laden steht im Impressum zusätzlich noch folgende Adresse:

Verwaltung:
GoBo Kinderbücher GmbH
Bernardastr. 38
CH-5442 Fislisbach

Die Frau viel gleich mit der Tür ins Haus und wollte die „Cheffin“ sprechen. Da mir, wie oben bereits geschrieben, die Nummer schon länger auf den Sack geht, war ich natürlich „gut gelaunt“, als ich jemanden dran hatte. Ich hab ihr dann in gerade noch höflichem Ton zu verstehen gegeben, dass die „Cheffin“ nicht da ist, um was es denn geht. Dann plapperte sie wie ein Wasserfall los, und erzählte mir, dass meine Tochter ja bald Geburtstag habe und sie ihr gerne ein Kinderbuch schenken wolle.

Ihr Wissen über uns gefiel mir irgendwie gar nicht. Sie wusste definitiv zu viel! Und ihr wissen brachte mich dann so langsam auf Betriebstemperatur. Womit ich sie dann aus dem Konzept gebracht habe. 😉

Zunächst habe ich ihr folgende, meiner Meinung nach einfach Frage gestellt:

Warum rufen Sie aus Deutschland mit einer österreichischen Vorwahl an?

Jetzt herrschte mal kurz Stille in der Leitung, den Anscheinend hat die Dame auf diese Frage keine vorgegebene Antwort auf ihrem Telefonskript stehen. Nach einer kurzen Pause meinte sie nur, dass sie ab und zu die Kollegen in Deutschland unterstützen.

Weiterhin hab ich sie gefragt, warum sie die Leute so penetrant telefonisch belästigen, in dem sie das Telefon läuten lassen und dann einfach auflegen, wenn jemand abhebt. Diese Antwort scheint wieder auf dem Skript gestanden zu haben, denn sie antwortet wie aus der Pistole geschossen: „Das macht bei uns einen Dialer, darauf haben wir keinen Einfluss“.

Das dachte ich mir bereits, aber genau das wollte ich garnicht wissen, also hab ich etwas nachgebohrt, und nochmal in bestem Deutsch gefragt:

Warum belästigen sie uns?

Die Antwort hierauf fand ich eigentlich ein Frechheit, aber vielleicht ist in Österreich die Mentalität tatsächlich etwas anders als bei uns. Sie sagte nämlich ganz trocken:

Das ist doch keine Belästigung, das sind nur Produkt-Informationen.

Bevor ich dann zum eigentlichen Schmankerl dieses Telefonats komme, fassen wir nochmal kurz zusammen:

  • die Firma „GoBo Kinderbücher“ hat ihren Firmensitz in Lindau am Bodensee in DEUTSCHLAND
  • die Firma „GoBo Kinderbücher“ hat ihre Verwaltung in Fislisbach in der SCHWEIZ
  • die Firma „GoBo Kinderbücher“ veranstaltet Telefonterror und verwendet hierfür eine Telefonnummer aus ÖSTERREICH
  • die Firma „GoBo Kinderbücher“ weiss dass wir eine 3-jährige Tochter haben
  • die Firma „GoBo Kinderbücher“ möchte meiner Tochter etwas zum Geburtstag schenken
  • die Firma „GoBo Kinderbücher“ nennt Belästigungen dieser Art ganz einfach Produktinformation

So, nachdem wir nun auf dem laufenden sind, können wir weiter machen.

Ich hab ihr doch glatt meine Lieblingsfrage bei dieser Art telefonischer Konversation gestellt:

Woher haben Sie unsere Daten?

Mit ihrer Antwort versuchte sie auszuweichen, und meinte, sie könne uns in eine andere Liste verschieben, dann werden wir nicht mehr angerufen.

Ich hab ihr dann gesagt, dass das keine Antwort auf meine Frage war und habe meine Frage dann nochmal etwas lauter wiederholt, vielleicht hört die Frau einfach nur schlecht (wobei sie dann als Telefonterroristin nicht geeignet wäre).

Das kann ich Ihnen nicht sagen!

lautete ihre Antwort. Ich hab sie dann aufgefordert, uns an die gespeicherte Adresse eine Auskunft nach §34 BDSG zu schicken. Zeit hab ich ihr hierfür 2 Wochen gegeben. Daraufhin hat sie das Gespräch beendet weil sie mit mir nicht länger Diskutieren will. Schade eigentlich, ich war doch grad mal am Warmlaufen…

Ich hab im laufe der letzten Tage auch mal nach der Nummer gegoogled. Es gibt zwar nicht viele Treffer, aber die Qualität kann sich sehen lassen. Es gibt doch einige, die sich auch belästigt fühlen.

Viele derer, die sich in den einschlägigen Foren gemeldet haben, haben auffallend ähnliche Erlebnisse und Vorgeschichten. Alle Betroffene haben kleine Kinder (wobei meine Tochter den Schnitt schon wieder ziemlich anhebt, da die meisten ihren Nachwuchs erst vor kurzer Zeit bekommen haben). Außerdem haben fast alle berichtet, dass sie mit der Felicitas GmbH zu tun hatten. Das sind die mit den Hostessen und den Geschenkekoffern.

Und warum schreib ich das alles? Genau, weil ich nicht an Zufälle glaube. Ratet doch mal, wer dann heute um 13:49, also etwas mehr als 2 Stunden, nachdem ich die „Österreicherin“ zum Auflegen genötigt habe, angerufen hat? Na, los. Ihr kommt nicht drauf. Also gut, der Anruf kam von der 0712195995438 und die Telefonterroristin am anderen Ende meldete sich mit „Felicitas“ und wollte auch die „Cheffin“ sprechen. Und das kurz nach dem Mittagessen. Aber gegen einen Nachtisch hab ich eigentlich nichts einzuwenden, also hab ich auch sie noch vernascht.

Als ich ihr sagte, dass die „Cheffin“ grad nicht kann, fragte sie, ob wir solche Dinge (ähm welche jetzt genau?)  gemeinsam machen, dann könnte sie auch mit mir reden. Sie hätte auch nur ein paar kurze Fragen. Das ganze daure auch nur 2 Minuten. Ich hab sie dann gefragt, ob ich Ihr vorher 1 Frage stellen darf.

Aus ihrer Sicht war das keine gute Idee. Ich hab sie nämlich gefragt, ob sie die Daten, die sie da erheben, weiterverkaufen. Das hat sie wie einstudiert zurückgewiesen. Sie geben nichts weiter. Ich hab sie dann mal auf die Schluchtenscheißerin Frau vom Vormittag angesprochen. Sie hat dann nur gemeint, ihr wäre da nichts bekannt, aber sie gibt es weiter an ihren Vorgesetzten zur Überprüfung. Das klang aber auch irgendwie wie einstudiert. Und dann hat sie zum Ende des Gespräches gezeigt, dass sie tatsächlich verstanden hat, dass ich nicht wirklich erfreut über diesen Anruf war, und hat gesagt:

Unter diesen Umständen wollen Sie meine Fragen sicher nicht mehr beantworten, oder?

Bingo. Das hab ich ihr dann auch recht freundlich gesagt. Sie wollte sich dann nochmal melden, wenn das mit den Daten geklärt ist. Bin mal gespannt. Warten wir mal ab, bis die Frist für die Schluchtenscheisser abgelaufen ist. Wenn sich Felicitas bis dahin nicht gemeldet hat, wirds Zeit für einen T5F. Das gilt auch für die Össis.

Carmen Götz und unser neuer BMW

Die Telefonspammafia wird immer origineller bzw. rüstet technisch auf. Eben hat mich ein Band namens Carmen Götz angerufen. Das Band hat mich sogar mit Namen angesprochen, bzw. mit dem Namen, der im Telefonbuch steht). Sie hat mir mitgeteilt, dass wir

ein BMW Coupe im Wert von 30.000,00 €
Plus 1 Jahr Versicherung und Spritkosten

oder

einen Geldpreis in gleicher Höhe

gewonnen haben.

Ich soll ganz schnell mal die Nummer (der Betrüger) 09005080400 anrufen und dort die Verlosungs-Kennung 1709 angeben, damit sie uns den Preis zustellen können.

Ich werde dort aber nicht anrufen, denn die einzigen, die dann gewonne haben, sind die Betrüger

Mitchell Care Systems Ltd.
bzw. die Y2M Media Limited
Great Hampton Street 69
B186EW Birmingham
GROSSBRITANNIEN

Das sind immer die gleichen. Wegen denen hab ich mir auch schon mal bei der BNetzA beschwert. Allerdings hat es über 1 Monat gedauert, bis ich von dort eine Eingangsbestätigung erhalten habe. Wenn die so lahm auch ermitteln, macht es keinen Sinn, die Zeitnah zu informieren, da sie eh nix tun, um dieser Art von Abzocke entgegen zu wirken.

erbärmbliche Nummer 06922225288

Eben kam mal wieder Telefon-Spam rein. Während das Telefon geklingelt, stand o.g. Nummer im Display. In dem Moment, als ich abhob, stand da unbekannt. Ein Rückruf bei dieser Nummer verläuft ins Leere, d.h. da passiert garnix, also noch nicht mal ein Frei- oder Besetztzeichen.

Die Callcenter-Schnepfe Mitarbeiterin am anderen Ende wollte meine Frau sprechen. Als ich sie fragte, um was es denn geht, schnauzte sie mich an und meinte „Das geht Sie nix an! Ich melde mich nochmal!“ und hat aufgelegt. Die letzte Drohung finde ich interessant. In Anbetracht der Tatsache, dass da im Display eine offenbar gefälschte Rufnummer erscheint, da ein Call-Center angerufen hat (hat man an den Hintergrundgeräuschen gehört) und der Drohung das ganze zu wiederholen, ist da meiner Meinung nach mindestens der Tatbestand einer Nötigung gegeben.

Ich schau mal, was ich über diese Nummer noch raus bekomme und frag mal freundlich bei der Bundesnetzagentur an, was man dagegen tun kann.

Liebe QUELLE GmbH i.I. …

… kann es sein, dass Ihr den Hals nicht voll genug bekommt?

Am 3.Oktober hab ich mir bei Euch eine neue Waschmaschine und ein paar kleinere Sachen im Wert von über 600 € bestellt. Bei der Lieferung der kleineren Sachen habt ihr mir auf die Rechnung geschrieben, dass die Arbeitshosen für meine Maus erst Mitte November geliefert werden. Das ist ja kein Problem. Ein Problem hab ich aber damit, wenn Ihr mich telefonisch verschaukeln wollt.

Heute hatte ich zum 2. mal Eure Rufnummer 018053508100 im Display und bin zum 2. mal ran gegangen. Vorgestern, beim ersten mal, habt ihr einfach aufgelegt, als ich den Hörer am Ohr hatte. Heute hatte ich eine Eurer Call-Center Tussies am Ohr. Diese wollte zunächst einmal von mir wissen, ob ich über die verspätete Lieferung der Arbeitshosen informiert bin. Wisst Ihr eigentlich, was ihr so auf Eure Rechnungen drauf schreibt? Nein? Dann schaut Euch doch mal die entsprechenden Doppel an, da stehts doch. Das alleine wäre ja nicht schlimm, wenn das Telefonat dabei geblieben wäre.

Als „Entschädigung“ hat mir Eure Labertasche dann angeboten, noch mehr zu bestellen, allerdings versandkostenfrei. Wenn ich gerade etwas brauchen würde, könnte man ja drüber reden. Aber wenn die Labertasche dann versucht mir einzureden, ich brauch noch Weihnachtsgeschenke und so, werde ich sauer. Immerhin scheint sie das gemerkt zu habe und hat das Gespräch dann beendet. Viel hätte jedoch nicht mehr gefehlt, und ich hätte ihr strafrechtlich relevate Kosenamen gegeben…

Die Telefonspammafia ist doch zu blöd zum lügen

Bereits am Montag bekam ich eine sau blöde lustige email vom Vorstand der Stendaler Telefonspammafia, mit der ich mich schon seit ca. 5 Wochen beschäftige.

In dieser Email war ein Screenshot enthalte, der im Vergleich zu dem ersten Antwortbrief doch einige Fragen aufwarf. In dem Brief wurde uns unter Anderem die Fax-Nummer als Telefonnummer verkauft. Da man mit dieser bei uns hier nix erreichen kann, die aufdringliche Tusse Callcenter Mitarbeiterin es aber trotzdem schaffte, hier das Telefon klingeln zu lassen, hab ich ja nochmal nachgehakt.

Den Inhalt des Briefes nochmal kurz zusammengefasst:

  • im Brief stand die Fax-Nummer als Telefonnummer
  • im Brief war die Hausnummer falsch (was ich allerdings bei meiner mailnachfrage nicht mit angab)
  • im Brief wird behauptet, die Daten können nicht gesperrt werden, weil diese gelöscht sind
  • im Brief wird behauptet, es gibt nur 1 Datensatz und nur dieser wurde nur 1 mal benutzt

Der Screenshot enthielt folgendes:

  • Komplette korrekte Adresse (richtige Hausnummer)
  • richtige Telefonnummer
  • Den Status „Werbesperre“

Dies hat bei mir einige Fragen aufgeworfen, die ich in folgender Mail zum Ausdruck gebracht habe:

ihre Mail vom 06.07.09 habe ich zur Kenntnis genommen. Vergleicht man diese mit Ihrer Antwort vom 03.07.09
stellt man fest, dass Sie es mit der Wahrheit nicht immer so genau nemen.

In Ihrem o.g. Brief, haben Sie unter anderen folgende Antworten gegeben (Nummerierung entspr. den Antworten im Brief):

1. Es wurden keine Daten, außer den von Ihnen genannten gespeicherten […]

2. Wir haben von Ihnen nur einen Datensatz, der nur zu einem Zweck, nämlich den durch Sie beschriebenen, eingesetzt wurde.

3. Siehe Punkt 4 und 5, mit der Löschung ist keine Sperrung mehr möglich.

4. Die Daten wurden gelöscht.

Diese Aussagen sind, in Verbindung mit dem Screenshot aus Ihrer Mail alle samt Falsch!

Die Daten im übermittelte Screenshot weichen von denen in o.g. Brief in mehren Details ab,
so dass hier definitiv eine andere, als die von Ihnen genannten Datenquelle zugrunde liegen muss! Diese andere Datenquelle haben Sie bis jetzt aber verschwiegen.

Weiterhin haben sie unter Nr. 3 mitgeteilt, dass die Daten nicht gesperrt werden können, weil diese gelöscht sind. Wenn die Daten wirklich gelöscht wären, wie war es Ihnen dann möglich, einen Screenshot davon zu erstellen und die Daten doch zu sperren?

Durch Ihre Email haben Sie bewiesen, dass Sie illegale Datenbestände halten (Sie behaupten die Daten seien gelöscht, auch wen dem NICHT so ist bzw. verschweigen trotz Anfrage die Quelle).

Da von Ihnen keine umfassenden und ehrlichen Antworten zu erwarten sind, werde ich im laufe dieser Woche sämtlichen diesbezüglichen Schriftverkehr an die entsprechenden Behörden weiterleiten und dort um umfassende Aufklärung bitten.

Hochachtungsvoll

Am Wochenende werde ich hoffentlich genug Zeit finden, den etwas größeren Umschlag an die Landesdatenschutzbeauftragten von Meklenburg-Vorpommern (dort sitzt der Vorstand) und Sachsen-Anhalt (von dort kam der Anruf) fertig zu machen.

ihre Mail vom 06.07.09 habe ich zur Kenntnis genommen. Vergleicht man diese mit Ihrer Antwort vom 03.07.09
stellt man fest, dass Sie es mit der Wahrheit nicht immer so genau nemen.

In Ihrem o.g. Brief, haben Sie unter anderen folgende Antworten gegeben (Nummerierung entspr. den Antworten im Brief):

1. Es wurden keine Daten, außer den von Ihnen genannten gespeicherten […]

2. Wir haben von Ihnen nur einen Datensatz, der nur zu einem Zweck, nämlich den durch Sie beschriebenen, eingesetzt wurde.

3. Siehe Punkt 4 und 5, mit der Löschung ist keine Sperrung mehr möglich.

4. Die Daten wurden gelöscht.

Diese Aussagen sind, in Verbindung mit dem Screenshot aus Ihrer Mail alle samt Falsch!

Die Daten im übermittelte Screenshot weichen von denen in o.g. Brief in mehren Details ab,
so dass hier definitiv eine andere, als die von Ihnen genannten Datenquelle zugrunde liegen muss! Diese andere Datenquelle haben Sie bis jetzt aber verschwiegen.

Weiterhin haben sie unter Nr. 3 mitgeteilt, dass die Daten nicht gesperrt werden können, weil diese gelöscht sind. Wenn die Daten wirklich gelöscht wären, wie war es Ihnen dann möglich, einen Screenshot davon zu erstellen und die Daten doch zu sperren?

Durch Ihre Email haben Sie bewiesen, dass Sie illegale Datenbestände halten (Sie behaupten die Daten seien gelöscht, auch wen dem NICHT so ist bzw. verschweigen trotz Anfrage die Quelle).

Da von Ihnen keine umfassenden und ehrlichen Antworten zu erwarten sind, werde ich im laufe dieser Woche sämtlichen diesbezüglichen Schriftverkehr an die entsprechenden Behörden weiterleiten und dort um umfassende Aufklärung bitten.

Hochachtungsvoll

Antwort auf die Antwort des T5F

Wie bereits hier geschrieben, habe ich direkt an den Vorstand einer Telefonspam-Firma gemailt. Und tatsächlich kam heute per Post eine Antwort, und zwar vom Vorstand persönlich. Allerdings entsprecht diese Antwort nicht ganz der Realität, den darin wurde als Rufnummer unsere Faxnummer genannt. Diese wird jedoch auf ein Fax2Mail Gateway weitergeleitet, und zwar BEVOR sie unser Haus erreicht. Anscheinend haben die Mitarbeiter dort magische Kräfte, den sie haben uns trotzdem erreicht. Deshalb habe ich nochmals per Mail nachgehakt:

Sehr geehrter Herr …,

zunächst einmal herzlichen Dank für die Bantwortung unserer Email vom 24.06.09.

Bei der Übersandten Antwort haben Sie uns die Daten übermittelt, die bei Ihnen gespeichert waren, bzw. die
angeblich benutzt wurden, um mit uns telefonischen Kontakt aufzunehmen. Leider ist es mit den von Ihnen genannten Daten nicht
möglich, mit uns telefonisch Kontakt auf zu nehmen, da die dort genannten Rufnummer (06346/…) unserer Faxnummer entspricht. Diese wird Netzseitig
allerdings auf ein Fax2Mail-Gateway weitergeleitet. Somit ist es unmöglich, unter dieser Nummer ein Telefon in unserer Wohnung zu erreichen.

Da es Ihre Mitarbeiterin trotzdem geschafft hat uns anzurufen, fragen wir hiermit erneut nach der Quelle der von Ihrer Mitarbeiterin benutzen Rufnummer

06346/…

Mit freundlichen Grüßen

Mal gespannt, was für Datensätze nun ans Tageslicht kommen.